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Flüchtlingsunterkunft Fiersbarg

Wir wollen helfen!

24.06.2016

 

Aus aktuellem Anlass:

 

Unsere Positionierung zur Integration im Stadtteil

 

Wir sind in den letzten Wochen und Monaten immer wieder gefragt worden, warum es in Lemsahl-Mellingstedt – neben dem Heimatbund – eigentlich zwei Initiativen gibt, die sich für die Integration von Flüchtlingen einsetzen. Warum wir nicht eine Initiative gründen, die dann gemeinsam die Integration in unserem Stadtteil vorwärtsbringt. Und wer wollte etwas dagegen sagen? Wir wissen doch alle, dass gebündelte Kräfte mehr bewirken können. Was also hindert uns daran, die Zusammenarbeit mit „Lebenswertes Lemsahl-Mellingstedt“ im folgenden kurz LL, zu suchen?

 

Darauf gibt es aus unserer Sicht eine klare Antwort:

 

Die wesentliche Frage, auf die LL in den letzten Monaten alle Aktivitäten konzentriert hat, war die Frage nach der Anzahl von Flüchtlingen, kombiniert mit der Frage, wo demnächst weitere Flüchtlingscamps in Lemsahl entstehen werden. Daneben gab es nur noch eine einzige weitere Aktivität für LL: die Unterstützung und Vorbereitung von Klagen und Volksbegehren gegen Flüchtlingsunterkünfte.

 

Und damit sind wir auch schon beim Kern der Differenzen, die eine Zusammenarbeit für uns nicht denkbar machen.

 

Klagen gegen realisierte und zu realisierende Flüchtlingsunterkünfte, Verunsicherung der Öffentlichkeit und nun auch ein sogenanntes „Beschwerdetagebuch“ über Lärmbelästigungen auf der Website des Vereins haben mit Integrationsarbeit nichts, nichts, aber auch gar nichts zu tun. Wohl aber damit, Ressentiments und Unruhe in der Bevölkerung zu schüren mit einem einzigen Ziel: Die Zahl der geflüchteten Menschen in Lemsahl so gering wie möglich zu halten.

 

Integrationsarbeit bedeutet für uns, dass wir uns mit unseren Arbeitsgruppen dafür einsetzen, allen nach Lemsahl kommenden Flüchtlingen möglichst optimale Unterstützung und Integrationsmöglichkeiten zu bieten. Dabei sind wir keine Phantasten:

 

  • Wir wissen, dass es zu Schwierigkeiten kommen kann. Wir wissen aber auch, dass diese ohne unsere Arbeit deutlich größer sein würden.

 

  • Wir sind uns darüber im Klaren, dass das Zusammentreffen verschiedener Kulturen Lern-prozesse aller Beteiligten voraussetzt – und natürlich eine Bereitschaft zur Integration auf der Grundlage der in unserem Land geltenden Regeln und Gesetze.

 

  • Wir setzen darauf, dass die Lemsahler Bevölkerung eine ausgestreckte Hand für die neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger haben wird, um ihnen das Einleben in unseren Stadtteil zu erleichtern. Dies wird auch bedeuten, dass wir unsere neuen Nachbarn gegen Anfeindungen von außen unterstützen.

 

Eine Zusammenarbeit mit denen, die unter Integration das Klagen gegen Flüchtlingseinrichtungen verstehen und sich in einer derart rabiaten Weise bei der Durchsetzung ihrer Interessen verhalten, ist für uns keine denkbare Option.

 

Im Übrigen distanzieren wir uns ausdrücklich von dem Eindruck, der zuletzt im Blatt des Vereins („Lebenswertes Lemsahl-Mellingstedt e.V. informiert, Juni/Juli 2016“) erweckt wurde, dass uns „gemeinsame Ziele verbinden“. Diese können wir nicht erkennen.

 

15.06.2016

Sie möchten für die Flüchtlinge spenden?

 

Wir benötigen zur Zeit keine Kleiderspenden mehr!

 

Erst wenn weitere Bewohner einziehen, wird sich dieses ändern. Wir werden den Bedarf dann an dieser Stelle umgehend bekannt geben.

 

Aktuell werden nur noch Pflanzen gesammelt. Wer welche abzugeben hat, wende sich bitte an kleiderkammer@lemsahl-hilft.de. Wir danken Ihnen!

08.06.2016

 

Wir bitten um etwas Geduld!

 

Diese Website wird gerade so umgestaltet, dass sie uns nun - wo die Flüchtlinge da sind und unsere Arbeit beginnen kann - als sinnvolle Plattform dienen kann: mit Informationen über unsere Arbeitsgruppen (mit allen Kontaktdaten und Terminen) und über den Verein, mit aktuellen Neuigkeiten rund um die Unterkunft und Wissenswertem über die Arbeit als Ehrenamtlicher.

 

Wir arbeiten daran und hoffen, dass wir mit diesen Informationen bald online gehen können!

 

 

Arbeitsgruppe Freizeit sucht noch Unterstützung

 

Haben Sie Zeit und Lust, Flüchtlingen ein paar Stunden Ihrer Zeit zu schenken?

 

Für folgende Freizeitangebote könnten wir jeweils noch zwei bis drei Helfer gebrauchen:

Montags 10:00 – 12:00 Uhr Mutter und Kind Basteln in der JuLe (Jugendhaus Lemsahl)

Mittwochs 10:00 – 12:00 Schach Café in der JuLe (Jugendhaus Lemsahl)

Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich einfach bei uns unter freizeit@lemsahl-hilft.de!

Der Hintergrund

 

 

Der Zustrom von Kriegsflüchtlingen nach Europa hält seit Monaten an. Täglich kommen hilfesuchende Menschen, die auch bei uns um Aufnahme bitten. Viele von ihnen mussten alles hinter sich lassen, haben alles verloren. Für unsere Stadt wie auch für die Bürger ist diese Situation eine immense Herausforderung. Diese wird nur mit großer Anstrengung aller Beteiligten und einem engagierten Zusammenhalt aller zu meistern sein.

 

Auch Lemsahl-Mellingstedt soll seinen Teil dazu beitragen: Auf dem Gelände des ehemaligen Pavillondorfs am Fiersbarg ist eine ZEA entstanden, in der nach dem Urteil vom OVG Hamburg vom 18.04.2016 maximal 252 Flüchtlinge für 3 Jahre untergebracht werden dürfen. Wann die Menschen hier einziehen werden, ist noch offen.

 

Träger der Einrichtung wird vermutlich die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. sein. Diese wird dann zuständig sein für die Versorgung und Betreuung der Bewohner der Erstaufnahmestelle. Wir Bürger aber sind verantwortlich für die Atmosphäre, die bei uns in Lemsahl-Mellingstedt herrschen soll. Auch unter den veränderten Bedingungen.

 

Wir möchten dabei helfen, dass diese Menschen unterschiedlicher Kulturen friedlich und menschenwürdig zumindest vorübergehend hier in Lemsahl-Mellingstedt untergebracht werden können. Die Flüchtlinge, die hierher kommen, wissen noch nicht, ob sie überhaupt hier bleiben dürfen. Aber sie sollen in jedem Fall sicher sein, hier auf Unterstützung, Offenheit und Toleranz zu treffen. Wir möchten diesen Menschen das Gefühl des Willkommenseins vermitteln. Helfen Sie bitte mit, dass daraus ein gemeinsames Projekt LEMSAHL HILFT wird!

 

Aktuelles

 

 

 

08.06.2016

 

Es sind zwar erst 39 Flüchtlinge in die Unterkunft eingezogen, aber es wird schon jetzt alles versucht, um es den Menschen dort so angenehm wie möglich zu machen. Auch sollen sie dabei beteiltigt werden, ihr neues Quartier mitzugestalten. Geplant ist beispielsweise, einen Garten anzulegen. Sollten Sie hierfür Pflanzen spenden wollen, wenden Sie sich bitte an kleiderkammer@lemsahl-hilft.de.

 

18.04.2016

 

So schnell kann es dann plötzlich doch gehen: Das Oberverwaltungsgericht hat entschieden

Lesen Sie hier mehr...

 

 

17.04.2016

 

Die Entscheidung des Ober- verwaltungsgerichts steht nun bevor

 

Wie wir gehört haben, wird das Oberverwaltungsgericht nun in den nächsten Wochen eine Entscheidung fällen. Wenn sich das Gericht für eine Nutzung der ZEA Fiersbarg ausspricht, wird die Unterkunft schnell bezogen werden. Immerhin "wohnen" zur Zeit in unserer Stadt noch Tausende Flüchtlinge in Baumärkten und Zelten.

 

Sobald wir wissen, wie es in unserem Stadtteil weiter geht, informieren wir Sie auf dieser Website. Sollte es - möglicherweise schon in den nächsten Wochen - losgehen, freuen wir uns natürlich über viele helfende Hände!

 

 

 

04.03.2016

 

In Bergstedt wird Ihre Hilfe benötigt!

 

Wie lange es dauern wird, bis das Oberverwaltungsgericht ein Urteil über die Rechtmäßigkeit der ZEA Fiersbarg gefällt haben wird, ist völlig unklar. Wir gehen davon aus, dass es nicht vor Anfang / Mitte Mai passieren wird.

 

Wer vorher schon aktiv werden möchte, kann das bei unseren Nachbarn in Bergstedt tun. Für die Helfer dort geht es los, da am Volksdorfer Grenzweg und an der Rodenbeker Straße jetzt Flüchtlinge eingezogen sind. Wer aktiv werden möchte, kann sich hier melden: www.freundeskreis-bergstedt.de.

 

 

 

15.02.2016

 

Gericht entscheidet: Nutzung der ZEA Fiersbarg weiterhin unklar

 

Die Flüchtlingsunterkunft am Fiersbarg darf auch weiterhin nicht fertiggebaut und betrieben werden. Das Verwaltungsgericht Hamburg gab am Montag einem Eilantrag von Anwohnern statt. Nun muss entweder das Oberverwaltungsgericht entscheiden, was viele Wochen dauern wird. Oder es wird zu einem Kompromiss mit den Klägern kommen. Hier kann man den Beschluss lesen und hier die Pressemitteilung des Gerichts.

 

10.02.2016

 

Herzlichen Dank für die Spende!

 

Wir freuen uns sehr über eine großzügige finanzielle Spende, überreicht durch Rolf Winter, dem Geschäftsführer vom Gut Wulksfelde. In der ZEA Ohlstedt übergab er jeweils einen Scheck über 1.000 Eur an die Vereine Lemsahl hilft e.V. und Ohlstedt hilft e.V. i.Gr., um die Flüchtlingsarbeit vor Ort sicherzustellen. Herzlichen Dank dafür! Lesen Sie hier darüber im aktuellen Heimat Echo!

 

03.02.2016

Newsletter #2

 

Darf und kann man in diesen Tagen noch Zuversicht und gute Laune beim Thema „Flüchtlinge“ haben? Nach all den niederschmetternden

Pressemeldungen zu Köln und Co.? Wir meinen „ja“!

Was wir in den letzten Wochen erreicht haben, steht hier in unserem neuen Newsletter.

 

07.01.2016

 

 

Spendenkonto Lemsahl hilft e.V.

 

Lemsahl hilft e.V. ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, der Spenden annehmen und dafür Spendenquittungen ausstellen darf. Wir freuen uns, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende unterstützen wollen!

 

Lemsahl hilft e.V.

IBAN: DE75 2005 0550 1056 2237 28

BIC: HASPDEHHXXX

 

Wenn Sie Ihre Adresse in der Betreffzeile notieren, erhalten Sie von uns eine Spendenquittung per Post!

 

 

 

Unsere facebook-Gruppe

 

Unter "Flüchtlinge in Lemsahl ⎪Wir helfen!" haben wir eine geschlossene Gruppe bei facebook eingerichtet. Sie können sich ganz bequem über diesen link dort anmelden. Mit Hilfe dieser Gruppe wollen wir uns vernetzen und austauschen, um die Hilfe bestmöglich zu koordinieren.

 

 

 

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